Als ich vor rund 14 Jahren von Portugal in die Schweiz gezogen bin, hat mich vor allem die Natur begeistert. Sport gehörte schon während meiner Zeit bei den portugiesischen Marines zu meinem Leben. Als ich begann, die Schweizer Berge zu entdecken, wurde mir schnell klar, dass Trailrunning für mich die schönste Art ist, diese Landschaft zu erleben. Es war keine bewusste Entscheidung. Es hat sich einfach richtig angefühlt.
Neben meinem Beruf als Produktionsleiter verbringe ich heute fast jede freie Minute in den Bergen. Der Arbeitsalltag ist geprägt von Verantwortung und vielen Entscheidungen. Draussen finde ich den Ausgleich. Seit rund vier Jahren trainiere ich mit klaren Zielen und am 19. Juli starte ich beim Crossing Switzerland.
Mich reizt dabei nicht nur die Strecke. Ich möchte herausfinden, wie weit mich Körper und Kopf tragen können. Vor allem vor dem Schlafentzug habe ich grossen Respekt. Man kann sich noch so gut vorbereiten. Wie der Körper auf mehrere Tage fast ohne Pause reagiert, weiss man erst, wenn man unterwegs ist.
Auf langen Läufen bleibt viel Zeit zum Nachdenken. Ich denke an meine Familie, an die Zukunft und daran, wie viel Unterstützung hinter einem solchen Projekt steckt. Besonders meine Frau hält mir den Rücken frei und ermöglicht mir, diesen Weg zu gehen. Das ist für mich alles andere als selbstverständlich.
Mit meiner Teilnahme möchte ich andere Menschen inspirieren und zeigen, dass mit Disziplin, Beständigkeit und harter Arbeit auch Ziele erreichbar sind, die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen. Für mich bedeutet dieses Projekt deshalb weit mehr, als die Schweiz zu durchqueren.
Auch meine Ernährungsstrategie halte ich bewusst einfach. Carbo Basic Plus und Pure Electrolytes bilden die Basis meiner Versorgung. Wenn ich zusätzliche Energie brauche, greife ich zu Fast Energy. Alles hat sich im Training bewährt.
Wie Crossing Switzerland für mich endet, weiss ich heute nicht. Aber ich freue mich darauf, es herauszufinden. Ich laufe nicht gegen die Berge. Ich laufe nicht gegen andere. Ich laufe, um herauszufinden, wer ich bin.
Denn am Ende ist das Ziel nicht Montreux. Das Ziel bin ich.
















